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Newsletter "Wohnen und Arbeiten in AR" Nr. 1/22 März 2022 (Vollversion)

Liebe Leserinnen und Leser

Nach Einschätzung der Konjunkturforscher setzte sich die Besserung der Schweizer Gesamtwirtschaft aber auch der Ostschweizer Wirtschaft zu Jahresbeginn fort. Die Geschäftslage für das verarbeitende Gewerbe wurde Anfang Jahr mehrheitlich als sehr gut beurteilt. Die Verfügbarkeit von Vorprodukten und die Materialteuerung blieben Anfang Jahr aber weiterhin ein grosses Problem. Auch die Lage in der Gastronomie blieb unverändert.

Nach Beendigung der Massnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 zeigen die Tendenzen für die Schweiz wie auch für die Ausserrhoder Wirtschaft weiter nach oben, wenn auch verlangsamt. Globale Lieferengpässe haben sich aber nur wenig entspannt und hemmen das produzierende Gewerbe nach wie vor. Die Gastro- und Tourismusbranche entwickelt sich erstmals seit Monaten aber deutlich besser. In welchem Ausmass die sich abzeichnende Teuerung und der Ukraine-Russland-Krieg die Schweizer Wirtschaft treffen werden, hängt stark von der Entwicklung wichtiger Handelspartner ab. Die direkte wirtschaftliche Verflechtung der Schweiz und mit Russland und der Ukraine alleine ist eher gering. Appenzell Ausserrhoden hat hier kaum Berührungspunkte.

Bleiben Sie dran! Das Amt für Wirtschaft und Arbeit motiviert Sie gerade wegen der Unsicherheiten, die in den vergangenen Jahren in den Betrieben getroffenen Massnahmen und entwickelten Lösungen gewinnbringend in die neugewonnene Wirtschaftsfreiheit zu überführen und Flexibilität zu wahren. Gleichzeitig mahnen wir aber auch zur nötigen Vorsicht, um diese Freiheit erhalten zu können.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen: Rufen Sie uns an!

Ihre Standortförderung Appenzell Ausserrhoden

 

Betriebsbesichtigung bei der megaPlus AG in Walzenhausen, der Berit Klinik in Speicher und dem Verlagshaus Schwellbrunn in Schwellbrunn

 

 

Zusammen mit den Gemeindepräsidenten der Standortgemeinden und Vertretern des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit hat Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher des Departements Bau und Volkswirtschaft, im Januar die megaPlus AG in Walzenhausen, im Februar die Berit Klinik in Speicher und im März das Verlagshaus Schwellbrunn in Schwellbrunn besucht. Dabei haben die Verantwortlichen den Besuchern spannende Einblicke in die Unternehmen gewährt. Alle Unternehmen blicken auf ein langjähriges Bestehen zurück und schauen sehr positiv in die Zukunft.

Die angeregte Diskussion zwischen Unternehmen, Verwaltung und Politik brachte Spannungsfelder zutage, denen die Betriebe in ihren Branchen in der Schweiz und auch in der Region gegenüberstehen. Die Integration webbasierter Lösungen und darauf angepasste Prozesse, ein starker Wettbewerb, eine zunehmende Spezialisierung der Fachkräfte sowie laufend ansteigende Regulierungen in der Branche gehören zu den grössten Herausforderungen.

Die wertschätzenden Besuche durch Kanton und Gemeinde zeigten wiederholt, über welche hohe Leistungsfähigkeit und Kompetenz Unternehmen in unserem Kanton verfügen.

 

Testplanung für geplante Arealentwicklung in Herisau abgeschlossen

 

 

Die Talebene in Herisau zwischen Mühlenstrasse und der „Durchgangsstrasse“ im Abschnitt zwischen Schwänlikreisel und SOB Glatttalviadukt stand in den vergangenen Monaten im Betrachtungsperimeter eines Arealentwicklungprojekts rund um zumeist in der Industriezone liegende Flächen entlang der Cilanderstrasse. 

Zusammen mit der Liegenschaftenbesitzerin und den Verantwortlichen von Gemeide und Kanton aus den Ressorts Raumentwicklung, Ortsplanung, Hoch- und Tiefbau, Wasserbau und Denkmalpflege ist in einem Arealentwicklungsprojekt eine Testplanung mit ortsbaulicher Analyse über das Gesamtgebiet erfolgt. Ziel war es, Auswirkungen und Möglichkeiten einer baulichen Entwicklung mittels Workshopverfahren aufzuzeigen, um Rahmenbedingungen für die nachfolgende Planung und Projektierung von Gebäuden und Umgebung im Bearbeitungsperimeter der Liegenschaftenbesitzerin ableiten zu können.

Für die erarbeiteten Entwicklungsvarianten sind Gipsmodelle erstellt worden, die eine anschauliche Betrachtung der Talebene und des Areal der Liegenschaftenbesitzerin ermöglichten. So war es den Beteiligten und Sachverständigen möglich, eine fachmännische Beurteilung und einen Vergleich der Vorschläge vornehmen zu können. Zielführende Erkenntnisse konnten so abschliessend gewonnen werden. 

Das in dieser Startphase vom Kanton unterstützte Arealentwicklungsprojekt mit einer Gesamtschau wurde von der Liegenschaftenbesitzerin, der Gemeinde und dem Kanton zu je einem Drittel finanziert.

Die Liegenschaftenbesitzerin arbeitet zusammen mit der Gemeinde und der Denmalpflege bereits am nächsten Schritt des Entwicklungskonzepts.

 

Veranstaltungsreihe "Beste Köpfe" in Teufen

 

 

Gast: 

  Florian Schütz
  Delegierter des Bundes für Cybersicherheit
  vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit NCSC

Titel:

  noch nicht bekannt

Podium:

  Marc Guion, Funk-Gruppe

Datum:

  Donnerstag, 19. Mai 2022

Zeit:

  voraussichtlich 18.00 Uhr

Ort:

  Lindensaal Teufen

 

Florian Schütz unternimmt mit dem Nationalen Zentrums für Cybersicherheit NCSC alles zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken.

Spannende Einblicke in die Aktivitäten und in Massnahmen und Möglichkeiten für KMU zur Vorbeugung vor Cyberrisiken sind garantiert.

Im Anschluss an das Referat diskutieren der Referent und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden ab Anfang April entgegengenommen.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit.

 

Informationen zu den Härtefallmassnahmen 2020 und 2022

 

 

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden beteiligte sich von Januar bis Juni 2021 am Härtefallprogramm des Bundes. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat im Januar 2022 beschlossen, infolge den wirtschaftlichen Beschränkungen im Zeitraum von Oktober 2021 bis Februar 2021 das ausgelaufene Härtefallprogramm nochmals aufzunehmen und rückwirkend bis Ende Dezember 2021 zu verlängern. Damit können als Härtefall geltende Unternehmen in Appenzell Ausserrhoden für die Zeit von Juli bis Dezember 2021 unterstützt werden, welche aufgrund der vierten Corona-Welle wieder wirtschaftliche Einbussen erlitten haben. Die Hilfe erfolgt mit einem A-fonds-perdu-Beitrag. Entschädigt werden ungedeckte und liquiditätswirksame Fixkosten. Es findet keine Entschädigung von Umsatzrückgängen statt.

Gesuche können ausschliesslich über den auf der Webseite aufgeführten Link mit den verlangten Beilagen eingereicht werden bis 30. Juni 2022.

Die Bundesversammlung hat darüber hinaus am 17. Dezember 2021 die gesetzliche Grundlage für die kantonalen Härtefallprogramme bis Ende 2022 verlängert. Damit sollen von behördlichen Covid-Massnahmen betroffene Unternehmen auch im Jahr 2022 unterstützt werden können. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden wird sich ebenfalls an diesem Programm beteiligen.

Die Eingabefrist für diese Gesuche zur Unterstützung endet per 30. September 2022. Die Unterlagen hierzu sind in der Vorbereitung und voraussichtlich ab Mitte April 2022 verfügbar.

Informationen, gesetzliche Grundlagen sowie das Gesuchsformular "HF VO 20 Verlängerung" finden Sie unter: Coronavirus: Informationen für die Ausserrhoder Wirtschaft - Appenzell Ausserrhoden (ar.ch)

 

Kontakt

 

Für Fragen zu den Inhalten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und nehmen auch Ihre Vorschläge entgegen. Treten Sie mit uns in Kontakt. Sie erreichen Herrn Martin Geiser unter der Telefonnummer 071 353 64 37 oder via e-Mail martin.geiser@ar.ch

Impressum:

Standortförderung Appenzell Ausserrhoden
Obstmarkt 3
9102 Herisau
Tel. 071 353 64 37
E-Mail wirtschaft.arbeit@ar.ch
www.ar.ch/awa

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