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Newsletter "Wohnen und Arbeiten in AR" Nr. 2/21. Juli 2021 (Volltext)

Liebe Leserinnen und Leser

Zeichen für eine anhaltende Erholung der Wirtschaft sind da und ein Aufschwung in der Schweiz ist bereits spürbar. Die Rückkehr in die Normalität schreitet zügiger voran als erwartet und scheint der Wirtschaft wieder anhaltend Kraft zu verschaffen. Das Bruttoinlandsprodukt lag im ersten Quartal 2021 noch leicht tiefer als im Vorquartal, wohingegen sich die Inflationsrate seit April 2021 bereits leicht im Plus befindet. Auch die Ausserrhoder Wirtschaft hat sich zu grossen Teilen wahrnehmbar erholen können. In Ladengeschäften und auf öffentlichen Plätzen in den Gemeinden ist das Leben wieder zurückgekehrt.

Abhängig bleiben wird die wirtschaftliche Erholung auch in unserer Region von der Entwicklung der nationalen und internationalen Einschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19. Die Material- und Lieferengpässe auf dem Weltmarkt sind auch für die Unternehmen in Appenzell Ausserrhoden eine grosse Herausforderung. Sowohl die Preisdefinition als auch die Terminierung gestalten sich sehr schwierig. Wir setzen deshalb alles daran, bestehende Handelshemmnisse und Vorgaben für Unternehmen tief zu halten, um das wirtschaftliche Erstarken nicht zusätzlich einzuschränken.

Wenn Sie Fragen haben oder Informationen wünschen: Rufen Sie uns an!

Ihre Standortförderung Appenzell Ausserrhoden

 

Swiss AI Index: Schaffung von KI-Standards in der Schweiz

 

Der tatsächliche Einsatz und die wahren Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) in Schweizer Unternehmen sind heute noch unklar. Um die Schweiz in der Zukunftstechnologie KI zu stärken, braucht es eine systematische und messbare Grundlage für den Status Quo.

Durch die Entwicklung einheitlicher qualitativ und quantitativ messbarer KI-Standards kann diese Grundlage geschaffen werden. Zu diesem Zweck wurde kürzlich der “Swiss AI Index” lanciert – ein systematischer Ansatz zur Bewertung des Einsatzes von KI-Technologie in der Schweiz. Schweizer Unternehmen sind eingeladen, am "Swiss AI Index" mitzuwirken und letztlich Fakten über den Einsatz von KI zu generieren und wertvolle Erkenntnisse für strategische Entscheidungen im eigenen Unternehmen zu erhalten.

Unternehmen, die sich beteiligen wollen, lassen ihren Einsatz von KI  bewerten und beurteilen. Das Ausfüllen der Umfrage nimmt ca. 40 Minuten in Anspruch. Weitere 30 Minuten benötigt das Ausfüllen eines Best Practice Use Cases. Der Anwendungsfall kann auch anonym sein.

Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2021. Auswertungen sind bis im  Herbst  vorgesehen. Informationen finden Sie unter mindfire.global. Bei Fragen und für die Anmeldung zur Teilnahme kontaktieren Sie Daniela Suter (daniela.suter@mindfire.global).

Bestellungen im Handelsregister neu mit Kartenzahlung möglich

Neu können Bestellungen über das Internet-Portal des Handelsregisters auch mit Kredit- und Debitkarten bezahlt werden. Die möglichen Produkte sind auf unserer Produkt- und Preisliste aufgeführt.

Zum Vorgehen: Nach der Firmensuche gelangen Sie durch einen Klick auf das Einkaufswagensymbol (Bestellungen) zur Produkteauswahl. Bei der ersten Bestellung ist einmalig ein Benutzerprofil anzulegen. Danach können die Produkte mit den gängigen Debit- und Kreditkarten bezahlt werden.

Informationen zu den Härtefallmassnahmen

 

Seit dem 25. Januar 2021 können beim Amt für Wirtschaft und Arbeit Gesuche um Unterstützung im Rahmen der Härtefallmassnahmen eingereicht werden. Unternehmen, die ihre Fixkosten aufgrund des Umsatzrückganges infolge Corona nicht mehr decken können, wird mit einem A-fonds-perdu-Beitrag oder mit einem verbürgten Bankkredit geholfen. Der A-fonds-perdu-Beitrag pro Unternehmen ist auf 20 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes der Jahre 2018 und 2019 und auf maximal 300‘000 Franken begrenzt. Umsatzrückgänge im Zeitraum von Januar 2020 - Juni 2021 (max. 18 Monate) können geltend gemacht werden.

Für darüber hinausgehende Unterstützung besteht die Möglichkeit, einen gebürgten Kredit aufzunehmen. Die Limite liegt hier bei 25 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes der Jahre 2018 und 2019 oder bei maximal 500‘000 Franken.

Spätester Eingabezeitpunkt für Gesuche ist der 30. September 2021.

Aktuelle Zahlen zu den Härtefallmassnahmen

Mit Stand vom 21. Juni sind seit Beginn der Unterstützung im Januar 2021 181 Härtefallgesuche beim Amt für Wirtschaft und Arbeit eingegangen. 60 % der Gesuche stammen aus der Gastronomie und weitere 12 % aus dem Detailhandel.

90 % der Gesuche konnten zwischenzeitlich durch die Expertengruppe beurteilt und abgeschlossen werden. Rund 20 % der beurteilten Gesuchen mussten abgelehnt werden, da die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt wurden.

Weiter sind 29 Gesuche um Wiedererwägung bereits abgeschlossener Fälle eingegangen. Dabei handelt es sich grösstenteils um Verschiebungen/Verlängerungen der beantragten Unterstützungszeiträume.

Bis heute haben Betriebe mit total rund 650 Mitarbeitenden in Appenzell Ausserrhoden Härtefallgelder in der Höhe von insgesamt über 4.5 Mio CHF zugesprochen erhalten.

Kontakt

Für Fragen zu den Inhalten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und nehmen auch Ihre Vorschläge entgegen. Treten Sie mit uns in Kontakt. Sie erreichen Herr Martin Geiser unter der Telefonnummer 071 353 64 37 oder via e-Mail martin.geiser@ar.ch

Impressum:

Standortförderung Appenzell Ausserrhoden
Regierungsgebäude
9102 Herisau
Tel. 071 353 64 37
E-Mail wirtschaft.arbeit@ar.ch
www.ar.ch/awa

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