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Newsletter "Wohnen und Arbeiten in AR" Nr. 4/19, Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser

Die Ausserrhoder Wirtschaft war auch im 2019 wieder besonders aktiv. Interessante Projekte unter anderem mit Beteiligung der Ausserrhoder Wirtschaft befinden sich auch in der Vorweihnachtszeit noch in der Umsetzung. An einzelnen Leckerbissen und an einem Rückblick lassen wir Sie zum Jahresabschluss gerne teilhaben.

Für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen in den vergangenen Monaten danken wir und freuen uns, wenn wir Sie auch im kommenden Jahr wieder unterstützen dürfen. 

Frohe Festtage und en guete Rutsch!

Ihre Standortförderung Appenzell Ausserrhoden

 

Projekte

Gerne informieren wir Sie über neue und interessante Projekte.

Bebauung des Gewerbegebiets Nordhalden in Herisau

 

Die Erschliessung und Bebauung des Gewerbegebiets Nordhalden in Herisau schreitet voran. Im Verlaufe des Sommers 2020 will die Gemeinde Herisau mit dem Verkauf der ersten Gewerbeflächen beginnen.

In den nächsten Monaten werden deshalb eine Vermarktungsdokumentation erstellt und Verhandlungen mit interessierten Unternehmen geführt. Gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit hat die Gemeinde Herisau hierzu ein Erfassungsdatenblatt erstellt, mit welchem die jeweiligen Bedürfnisse für eine bauliche Entwicklung aus Sicht der Unternehmungen im Gewerbegebiet Nordhalden aufgenommen werden können. Bereits bekannten Interessenten werden die Unterlagen direkt zugestellt oder aber sie können bei der Gemeinde Herisau angefordert werden. Die Gemeinde Herisau wird mit Unterstützung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit anschliessend eine Auswertung vornehmen. Im Vordergrund steht die Erreichung eines hohen Befriedigungsgrades der gemeldeten Bedürfnisse für die anschliessende Entwicklung der Nordhalden.

Gleichzeitig hat der Gemeinderat für das Gewerbeland in der Nordhalden die Vergabeziele definiert:

  • Schaffung von wertschöpfenden Arbeitsplätzen;
  • gute Ausnutzung der Fläche (Mehrgeschossigkeit);
  • Neuansiedlung eines grösseren Unternehmens;
  • das Preisangebot.

Lokale Gewerbetreibende werden gemäss der Gemeinde im Rahmen der Zuschlagskriterien bevorzugt.

Bis im Sommer 2021 sind die 36‘000 m2 Gewerbeland oberhalb der SOB-Bahnlinie beim Dorfausgang Richtung St. Gallen mit Strasse, Trottoir, Kanalisation und Werkleitungen erschlossen. Dafür investiert die Gemeinde Herisau zunächst rund 4,5 Mio. Franken, bevor sie aus dem Verkauf des Landes einen Ertrag erzielen kann. Ferner strebt die Gemeinde Herisau eine gute Anbindung an das Busnetz, an gemeinschaftliche Parkierungsanlagen und Synergien in der Energieversorgung an

Ausserrhoder Industrie setzt Impulse mit NRP-Projekt ENIA (Energie Impuls Industrie Appenzellerland)

Die Industrie AR startet in Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der HSR Hochschule für Technik Rapperswil ein Impulsprogramm und Projekt unter dem Namen ENIA (Energie Impuls Industrie Appenzellerland) mit dem Ziel, messbare Akzente und Impulse im Bereich erneuerbare Energie und Energiemanagement in der Industrie und darüber hinaus zu setzen.

Einen Schwerpunkt wird dabei das Potenzial der grossen industriellen Dachflächen zur Erzeugung erneuerbarer Energie bilden. Dabei soll primär der Eigenbedarf der beteiligten Firmen durch eine koordinierte Nutzung und Speicherung der erzeugten Energie in lokalen Perimetern gedeckt werden. Parallel dazu soll über den Einsatz von digitalen Mitteln und Daten das Energiemanagement optimiert und ausgebaut werden. Angestrebt werden messbare Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Reduktion gemäss den Vorgaben der Eidgenössischen Energieagentur EnAW. Bekanntlich hat die Wirtschaft mit bereits umgesetzten Massnahmen die Zielwerte der ersten Etappe 2022 im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie 2050 frühzeitig erreicht. Diesen Schwung will die Industrie AR nun nutzen, um weitere proaktive Akzente zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Reduktion zu setzen.

Impulse über die Industrie hinaus setzen

Verschiedene Unternehmen und Partnerverbände wurden durch Vorgespräche und Vorabklärungen bereits involviert. Auch das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit wurde frühzeitig miteinbezogen. So ist es sehr erfreulich, dass auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden und der Bund das Projekt ENIA im Rahmen der Neuen Regionalpolitik «NRP» unterstützen.

Das Projekt startet im Januar 2020 und wird alle drei Kantonsbezirke einbeziehen. Die Steuerung des Projekts liegt bei der Industrie AR, namentlich bei Urs Alder, Präsident, Dr. Jörg Müller, Vizepräsident sowie Bruno Eisenhut, Geschäftsführer. Im Sinne eines Vorprojekts werden die ersten Monate für vertiefte Vorabklärungen und zur weiteren Planung genutzt.

Kontakt

Für Fragen zu den Inhalten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und nehmen auch Ihre Vorschläge entgegen. Treten Sie mit uns in Kontakt. Sie erreichen Herr Martin Geiser unter der Telefonnummer 071 353 64 37 oder via e-Mail martin.geiser@ar.ch

Impressum:

Standortförderung Appenzell Ausserrhoden
Regierungsgebäude
9102 Herisau
Tel. 071 353 64 37
E-Mail wirtschaft.arbeit@ar.ch
www.ar.ch/awa

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