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Coronavirus: Informationen für die Ausserrhoder Wirtschaft

Informationen für Gewerbe, Industrie und Gastronomie

Die COVID-19-Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie (SR 818.101.26) ist die Anordung von Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Institutionen sowie den Kantonen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie.
Die Massnahmen bezwecken einerseits die Verbreitung des Coronavirus in präventiver Weise zu verhindern (beispielsweise durch das Einhalten von Abstand zwischen Personen oder das Tragen von Schutzmasken), und andererseits Übertragungsketten zu unterbrechen (insbesondere durch die Identifizierung von Personen, die mit infizierten Personen in Kontakt waren (Contact Tracing) und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.


Gastronomie

Gastronomiebetriebe sind ab 22. Dezember 2020 geschlossen zu halten. Take-away-Angebote und Lieferdienste bleiben gestattet.

Als Take-away-Betriebe tätig sein dürfen Betriebe, die bisher als Speiselokal geführt wurden. Barbetriebe und Diskotheken erfüllen die Anforderungen nicht.


Zur Verfügung stehende Flächen

Der Zugang zu öffentlich zugänglichen Innenräumen und Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben ist wie folgt zu beschränken (siehe Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26, Stand 18. Dezember 2020):
a. In Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche bis 40 Quadratmeter dürfen höchstens 3 Kundinnen oder Kunden anwesend sein.
b. Für Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche von mehr als 40 Quadratmetern, die mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes mit dem Verkauf von Lebensmitteln machen, gilt Folgendes:

  1.  10 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde,
  2.  zulässig sind aber mindestens 5 Kundinnen oder Kunden.

c. Für Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche von mehr als 40 Quadrat-metern, die weniger als zwei Drittel ihres Umsatzes mit Lebensmitteln machen, gilt Folgendes:

  1.  für Läden zwischen 41 und 500 Quadratmetern Verkaufsfläche:
     – 10 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde
     – zulässig sind aber mindestens 5 Kundinnen oder Kunden,
  2. für Läden zwischen 501 und 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche:
     – 15 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde
     – zulässig sind aber mindestens 50 Kundinnen oder Kunden,
  3. für Läden ab 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche:
     – 20 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde
     – zulässig sind aber mindestens 100 Kundinnen oder Kun-den.

d. In anderen Einrichtungen und Betrieben als Einkaufsläden müssen auf Flächen, in denen sich die Personen frei bewegen können, bei mehreren anwesenden Personen für jede dieser Personen mindestens 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen; in Einrichtungen und Betrieben mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 4 Quadratmetern für jede Person.

 

Infoflyer für Unternehmen

Ergänzende Empfehlungen für das Gewerbe

210101 Merkblatt Gastronomiebetriebe

SECO: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

SECO: Checkliste für Arbeitgeber in Industrie, Gewerbe und Handel

SECO: Checkliste für Baustellen

Schutzkonzepte

Sämtliche Betriebe und Unternehmen, sowie die öffentlich zugänglichen Einrichtungen sind verpflichtet ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Falls sie bereits über ein Schutzkonzept verfügen, müssen sie überprüfen, ob dieses den aktuellen Vorgaben des Kantons und des Bundes entspricht. Gegebenenfalls sind nötige Anpassungen vorzunehmen.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Branchenverband oder an einen Fachspezialisten, wenn Sie Hilfe für die Umsetzung benötigen oder Fragen haben. Auch das Arbeitsinspektorat unterstützt sie gerne bei der Erarbeitung ihres Schutzkonzeptes. Schutzkonzepte müssen nicht bewilligt werden. Es erfolgt keine Validierung der einzelnen Schutzkonzepte, weder durch den Bund noch durch die Kantone. Jedoch liegt die Umsetzung der Schutzkonzepte in der Verantwortung jeder einzelnen Unternehmung (Art. 6 ArG).

Folgende Punkte müssen im Schutzkonzept festgehalten und aufgeführt sein:
a)    Massnahmen betreffen Hygiene und Abstand
b)    Massnahmen, welche die Einhaltung der Maskentragpflicht gewährleisten
c)    Massnahmen zur Beschränkung des Zutritts, wenn der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann.

Betriebe, welche nicht über ein Schutzkonzept verfügen oder dieses nicht vollständig umsetzen, können im Rahmen einer Kontrolle durch das Arbeitsinspektorat bis zur Behebung geschlossen werden. Im Falle von vorsätzlichen Widerhandlungen können auch Bussen ausgesprochen werden.

Die Arbeitgeber gewährleisten durch geeignete Massnahmen, dass die Mitarbeitenden die Massnahmen der Schutzkonzepte und die Empfehlungen des Bundes oder des Kantons betreffend Hygiene und Abstand einhalten.

 

Maskentragpflicht

Die Verordnung vom 25. Oktober 2020 besagt, dass in Innenräumen jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer eine Gesichtsmaske tragen muss (Art.4c Abs.2). Diese Vorschrift gilt auch dann, wenn in den Innenräumen der Abstand 1.50m eingehalten werden kann. In Aussenräumen gilt keine Maskenpflicht, wenn der Abstand von mind. 1.50m eingehalten werden kann. Wenn der geforderte Abstand nicht möglich ist, so muss ebenfalls eine Maske getragen werden.

Ausgenommen davon sind, wenn sich nur eine Person in einem Innenraum befindet oder eine Maske aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Auch ausgenommen ist, wenn die Art der Tätigkeit das Tragen einer Maske verunmöglicht. Es ist auch zulässig, dass diese keine Maske getragen werden muss, wenn sich in einem grösseren Arbeitsbereich (z.B. CNC-Anlage mit z.B. 50m2) nur eine Person aufhält. Bei informellen Austauschen/Arbeitsanweisungen durch Dritte gilt Maskenpflicht. Ebenfalls gilt Maskenpflicht in Fahrzeugen (z.B. Montagefahrzeuge).

 

Zur Verfügung stehende Flächen

Bei Flächen, in denen sich die Personen frei bewegen können, namentlich Ladenflächen und Zugangsbereichen, müssen bei mehreren anwesenden Personen für jede dieser Personen mindestens 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, für Einrichtungen und Betriebe mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 4 Quadratmetern für jede Person.

 

Schutzkonzept

Jeder Betrieb muss sein Schutzkonzept bei Betriebsaufnahme vorliegen haben!

210101 Merkblatt Gastronomiebetriebe

Schutzkonzepte Bund "Back to Work"

Gastrosuisse: Schutzkonzept Gastronomie

 

Zuständige Personen im Kanton Appenzell Ausserrhoden:

Cornel Enzler, Arbeitsinspektorat AR, Tel. +41 71 353 64 67
Rolf Broger, Arbeitsinspektorat AR, Tel. +41 71 353 64 64

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag, 08:00 - 11:30 und 13:30 - 17:00 Uhr

 

Kurzarbeit

Bis 31. Dezember 2020 gelten nach wie vor die vereinfachten Verfahren für die Voranmeldung und Abrechnung.

Für das Beantragen von Kurzarbeit verweisen wir auf die Seite der Arbeitslosenversicherung (ALV).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Infoline Kurzarbeit +41 71 353 63 56

Sie erreichen die Infoline Montag - Freitag, 08.00 - 11.30 und 13.30 - 17.00 Uhr

 

Die ALV AR weist darauf hin, dass – anders als im Frühjahr 2020 – keine rückwirkende Gewährung von Kurzarbeit möglich ist. Seit Jahresbeginn gilt wieder eine Voranmeldefrist von 10 Tagen. Kurzarbeit kann somit frühestens ab dem 10 Tage nach der Einreichung der Voranmeldung (massgebend ist das Datum des Poststempels) gewährt werden.

Ebenfalls darauf hingewiesen sei, dass Auszahlungsanträge innert 3 Monaten nach Ablauf des betreffenden Monats eingereicht werden müssen. Später eingereichte Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden, da der Leistungsanspruch verfallen ist.

Erwerbsausfälle von Selbständigen

Bund und Kantone haben mit dem neuen COVID-19-Gesetz die Kompetenz, Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu erlassen. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Massnahmen sollen ebenfalls mit dem Corona-Erwerbsersatz abgedeckt werden. Ansprüche können rückwirkend ab 17. September 2020 sowie bis zum 30. Juni 2021 geltend gemacht werden.

Selbständigerwerbende und Einzelunternehmer/innen, die wegen verordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden über die Erwerbsersatzordnung entschädigt, sofern keine anderweitigen Entschädigungen oder Versicherungsleistungen bestehen. Zudem können auch Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung einen Anspruch erwirken. Zu diesem Personenkreis gehören geschäftsführende Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer AG, GmbH oder Genossenschaft sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten.

Entschädigungen erfolgen in folgenden Fällen:

  • Selbständigerwerbende und Angestellte in arbeitgebe­rähnlicher Stellung sowie deren mitarbeitende Ehegatten (resp. eingetragene Partner), die aufgrund von Mass­nahmen von Bund oder Kanton ihren Betrieb schliessen mussten und dadurch einen Erwerbs­ausfall erleiden. Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes (z.B. Detailhandel oder Gastrobetriebe).
     
  • Selbständigerwerbende und Angestellte in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie deren mitarbeitende Ehepartner (resp. eingetragene Partner), die infolge von Mass­nahmen gegen das Corona­virus ihre Erwerbstätigkeit erheblich einschränken mussten und somit einen Lohn- oder Einkommens­verlust hatten. Voraus­setzung ist ein AHV-pflichtiges Ein­kommen von mindestens CHF 10'000.00 im Jahr 2019. Eine erhebliche Einschränkung liegt vor, wenn im Antragsmonat ein Umsatzrückgang von mindestens 40 % (ab 19. Dezember 2020) im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2015-2019 festgestellt wird. Für Ansprüche bis zum 18. Dezember 2020 ist ein Umsatzrückgang von mindestens 55 % massgebend.
     
  • Selbständig­erwerbende und Angestellte in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie deren mitarbeitende Ehepartner (resp. eingetragene Partner), deren Veranstaltung auf­grund von Mass­nahmen zur Bekämpfung des Corona­virus abgesagt wurde, von einer kantonalen Behörde nicht genehmigt wurde oder wegen Mass­nahmen auf Bundes­ebene nicht statt­finden konnte. Voraus­setzung ist ein Erwerbs­ausfall.
     
  • Selbständig­erwerbende und Angestellte, die die Erwerbs­tätigkeit unter­brechen mussten, weil die Fremd­betreuung ihrer Kinder nicht mehr gewähr­leistet war. Wenn Angestellte weiter­hin ihren Lohn erhielten, geht die Corona-Entschädigung an die Arbeit­geberin oder den Arbeit­geber (beispielsweise durch Schliessung der Schule oder Kindertagesstätte).
     
  • Selbständig­erwerbende und Angestellte, die wegen ärztlich oder behördlich angeordneter Quarantäne die Erwerbs­tätigkeit unter­brechen mussten. Wenn Angestellte weiter­hin ihren Lohn erhielten, geht die Corona-Entschädigung an die Arbeit­geberin oder den Arbeit­geber.

Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen.

Anspruchsberechtigt sind auch Eltern mit Kindern bis zum vollendeten 12. Altersjahr, Eltern, die ihre Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause betreuen müssen (bis zum 20. Altersjahr der Kinder) und weitere Personen, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

a. Sie müssen aufgrund von behördlichen Massnahmen gemäss den Artikeln 35 und 40 des Epidemiengesetzes vom 28. September 2012 im Zusammenhang mit der Coronaepidemie (COVID-19) die Erwerbstätigkeit infolge Ausfalls der Fremdbetreuung ihrer Kinder oder infolge Quarantäne unterbrechen.

b. Im Zeitpunkt der Unterbrechung der Erwerbstätigkeit:

1. sind sie Arbeitnehmende im Sinne von Artikel 10 ATSG,

2. sind sie Selbstständigerwerbende im Sinne von Artikel 12 ATSG.

c. Sie sind obligatorisch im Sinne des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHVG versichert.

Für Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, um sich um ihr Kind zu kümmern, besteht während den Schulferien kein Anspruch. Ausser die Betreuung hätte von einer Person oder Betreuungseinrichtung wahrgenommen werden sollen, welche behördlich oder ärztlich unter Quarantäne gestellt oder geschlossen wurde.

Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag, also 5‘880 Franken pro Monat. Die Anzahl Taggelder für Selbstständige und Arbeitnehmende in Quarantäne ist auf 10 befristet. Die Prüfung des Anspruches und die Auszahlung der Leistung werden von den AHV-Ausgleichskassen vorgenommen.

Bezugstage, die nicht infolge Quarantäne oder Ausfalls der Fremdbetreuung bezogen wurden, müssen für jeden Monat neu gemeldet werden, sofern die Massnahme oder massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit über diesen Zeitraum hinausgeht.

Das ausgefüllte Antragsformular ist analog dem Vorgehen bei den Sozialversicherungen Appenzell Ausserrhoden mit den erforderlichen Dokumenten elektronisch oder per Post bei der eigenen Sozialversicherung einzureichen

Härtefallmassnahmen

INFORMATIONSBLATT: Kantonale Härtefallmassnahmen für Unternehmen

FAQ Härtefallmassnahmen

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden beteiligt sich an der Härtefallregelung des Bundes. Dabei übernimmt der Kanton die gesetzlichen Grundlagen des Bundes und sieht folgende Unterstützungsmöglichkeiten vor:

À-fonds-perdu-Beiträge

Die Beitragshöhe bemisst sich u.a. aufgrund der ungedeckten Fixkosten und beträgt maximal 20% des durchschnittlichen Jahresumsatzes aus den Jahren 2018 und 2019. Die Betragshöhe ist limitiert bei 100'000.- CHF pro Unternehmen.

Gebürgter Kredit

Das Unternehmen kann bestätigen, dass ungedeckte Fixkosten vorliegen. Die Kredithöhe bemisst sich aufgrund der Tragbarkeit und beträgt maximal 25% des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019. Die Kredithöhe ist limitiert bei 500'000.- CHF pro Unternehmen.

Kombination von À-fonds-perdu-Beitrag und gebürgter Bankkredit

Das Unternehmen kann bestätigen, dass ungedeckte Fixkosten vorliegen. Die Summe aus À-fonds-perdu-Beitrag und gebürgtem Kredit bemisst sich aufgrund der Tragbarkeit und u.a. aufgrund der ungedeckten Fixkosten und beträgt maximal 25% des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019. Die Summe der finanziellen Unterstützung beträgt maximal 500'000.- CHF pro Unternehmen

Gesuchseinreichung

Gesuche können seit dem 25. Januar dem Amt für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden. Die entsprechenden Gesuchsformulare stehen den Unternehmen auf dieser Seite zur Verfügung.

Gesuchsbeurteilung

Um die Gesuche beurteilen zu können, werden folgende Dokumente benötigt:

  • Aktueller Handelsregisterauszug (Download via www.zefix.ch oder https://ar.chregister.ch/)
  • Zwei letzten aktuellen Steuerveranlagungen
  • Detaillierte Bilanz- und Erfolgsrechnung für die Jahre 2018 und 2019 und/oder Bericht der Revisionsstelle 2018 und 2019 mit Bilanz- und Erfolgsrechnung
  • Zwischenabschluss 2020 mit Hochrechnung per Dezember 2020 oder mangels eines solchen die MwSt-Abrechnungen 2020
  • Finanzplan für die Jahre 2021, 2022 und 2023
  • Liquiditätsplan für die Jahre 2021, 2022 und 2023 (nur wenn Antrag auf gebürgten Kredit)
  • Bankbestätigung oder Zinsausweis zur Verifizierung der Kontoverbindung
  • Kreditvereinbarung COVID-19-Kredit Bund (sofern Kredit bezogen)
  • MwSt-Abrechnung 2020
  • Berechnung ungedeckter Fixkosten
  • Betreibungsregisterauszug (wird vom Amt für Wirtschaft und Arbeit direkt beim Betreibungsamt eingeholt)

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit ist ermächtigt, bei Bedarf weitere Unterlagen anzufordern.

Formular für Gesuchanträge

www.ar.ch/haertefall

Vorlagen für Gesuchanträge

HFM Vorlage Fixkosten

HFM Vorlage Finanzplan

HFM Vorlage Liquiditätsplan

Corona-Nothilfefonds Appenzell Ausserrhoden

Der Corona-Nothilfefonds Appenzell Ausserrhoden gilt nicht für Betriebe:

  • deren Jahresumsatz 2020 um 40 % tiefer ausfällt als der durchschnittliche Jahresumsatz von 2018 und 2019 oder
  •  die auf behördliche Anweisung seit dem 1. November 2020 für mindestens 40 Tage geschlossen werden mussten.

Der "Corona-Nothilfefonds" (CNHF) wurde vom Kanton und verschiedenen Stiftungen aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden initiiert. Die Organisation erfolgt durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit mit Unterstützung der Stiftung Wirtschaftsförderung AR.

Der CNHF unterstützt Einzel- und Kleinstunternehmen, wie auch Privatpersonen, die infolge der Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind. Dabei können Hilfen von maximal 10'000 Franken geleistet werden an Empfänger, die keinen Zugang zu weiteren Hilfsprogrammen des Bundes haben (z.B. Härtefallmassnahmen). Die ausgerichteten Gelder müssen nicht zurückbezahlt werden.

Gesuche können schriftlich beim Amt für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden. Die Beurteilung für eine Unterstützung erfolgt innert weniger Arbeitstage.

CNHF-Antrag Härtefall-Beitrag für Kleinstunternehmen und Einzelpersonen

     

 

Kultur - Unterstützungsmassnahmen