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Informationsseite Coronavirus

Der Bundesrat hat weitreichende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung verordnet, die vorerst bis am 19. April 2020 gelten. Er stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein.

* ABSTAND HALTEN *

Der Bundesrat, der Ausserrhoder Regierungsrat sowie der Kantonale Führungsstab rufen die Bevölkerung auf, Verantwortung zu übernehmen:

Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen.

Verboten sind Treffen von mehr als fünf Personen. Kommen fünf Personen oder weniger zusammen, müssen sie den Abstand von zwei Metern einhalten. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Busse bestraft. Die bisherigen Massnahmen bleiben in Kraft.

Wir zählen auf Sie und danken ausdrücklich fürs Verständnis und die Kooperation!

Hotlines

Hotline für die Ausserrhoder Bevölkerung:
+41 71 353 67 97, täglich 8-12 und 13-17.30 Uhr

Infoline Coronavirus BAG:
+41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Unterstützung der Einsatzkräfte durch Freiwillige

Zur Verstärkung der Einsatzkräfte im Kampf gegen das Coronavirus hat der Kanton einen Aufruf placiert für Fachpersonen sowie freiwilligen Helfende, die bereit sind, uns oder die Gesundheitsversorgung auf Stundenbasis sofort zu unterstützen.

Wir erhielten in kurzer Zeit sehr viele Bewerbungen bezüglich Unterstützung während dieser ausserordentlichen Zeit. Momentan koordiniert der Führungsstab die Einsätze. Wenn weitere Helfer benötigt werden, schalten wir das Bewerbungsformular wieder auf. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Nachbarschaftshilfe

Benötigen Sie Hilfe für die Erledigung von Einkäufen oder ähnliche Tätigkeiten? Wenden Sie sich an Ihre Wohnortgemeinde.

Ausserrhoder Bevölkerung

  • Verboten sind Treffen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum.
  • Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren und Schwimmbäder sind geschlossen. Ebenso sind Betriebe geschlossen, in denen das Abstand halten nicht eingehalten werden kann, wie Coiffeursalons oder Kosmetikstudios.
  • Die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Waren des täglichen Gebrauchs ist sichergestellt, es sind genügend Vorräte angelegt.
  • Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten, Apotheken und Drogerien bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen.

Bund

Appenzell Ausserrhoden

Wirtschaft - Kurzarbeitsentschädigung

Im Kampf  gegen das Coronavirus hat der Bundesrat Massnahmen angeordnet, die massive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) hat entschieden, dass das Auftreten des Coronavirus nicht dem üblichen Betriebsrisiko zugeordnet werden kann.

Link zur Infoseite für die Ausserrhoder Wirtschaft (Amt für Wirtschaft und Arbeit)

Die von den Massnahmen betroffenen Unternehmen können für ihre Angestellten Kurzarbeit beantragen.

Link zur Infoseite für Kurzarbeitsentschädigung (Arbeitslosenverischerung)

Gesundheitsfachpersonen

 

Gesundheitsfachpersonen sind verpflichtet, in der aktuellen Situation auf nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien zu verzichten. Sie dürfen zwar den Betrieb ihrer Einrichtungen weiterführen (Art. 6 Abs. 3 lit. m COVID-19 Verordnung 2 [SR 818.101.24]). Allerdings dürfen nur chirurgische Eingriffe und Behandlungen vorgenommen werden, die aus medizinscher Sicht dringend (im Sinne von lebenswichtig) sind (Art. 10a Abs. 2 COVID-19 Verordnung 2).

Namentlich nicht dringend sind Eingriffe, die zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, ohne dass bei der betroffenen Person über geringe physische und psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen hinausgehende Nachteile zu erwarten sind. Eingriffe, die überwiegend oder vollständig ästhetischen Zwecken, der Steigerung der Leistungsfähigkeit oder dem Wohlbefinden dienen, sind als nicht dringend einzustufen.

Gemäss den Erläuterungen sind unter anderem Eingriffe zulässig, die bei einer Unterlassung:

  • zu einer Verkürzung der Lebenserwartung,
  • zu einer bleibenden Schädigung,
  • zu einem erheblichen Risiko für eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes,
  • zu einer notfallmässigen Hospitalisation führen oder
  • die Lebensqualität in ausserordentlich starker Weise verschlechtern.

Für solche dringende medizinische Eingriffe können Einrichtungen / Praxen von Berufsgruppen mit einer Berufsausübungsbewilligung geöffnet bleiben. Zulieferbetriebe für Einrichtungen des Gesundheitswesens (etwa Wäschereien, IT- oder Reinigungsunternehmen) sind keine öffentlich zugänglichen Betriebe, weshalb sie vom Verbot nicht betroffen sind und ihre Dienstleistung weiterhin erbringen dürfen.

Die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und  social distancing sowie die Vorschriften in der  COVID-19 Verordnung 2 sind in jedem Fall einzuhalten. Unnötige Kontakte sind zu vermeiden. Insbesondere ist die Anzahl der anwesenden Personen zu limitieren.

Der Bund hat zudem spezifische Empfehlungen für Gesundheitsfachpersonen erlassen (Umgang mit Schutzmaterial, besonders gefährdeten Mitarbeitenden etc.).

Wir empfehlen explizit, falls möglich, auf telemedizinische Beratung umzustellen.

Zahlen

Fälle (Stand: 01.04.2020, 08.00 Uhr)

  • laborbestätigte Fälle: 60 Personen
  • Todesfälle: 2 Personen

Teststrasse Teufen (Stand: 31.03.2020, 14.00 Uhr)

Hinweis: Vor dem Spital Herisau und Heiden sind ebenfalls Testcentren aufgebaut. Ausserdem führen drei mobile Einheiten Tests durch. Die Teststrasse in Teufen bildet daher nur einen Teil ab.

  • insgesamt durchgeführte Tests in Teufen für AR: 121

Hotline (Stand 01.04.2020, 08.00 Uhr)

  • Anfragen gestern: 58
  • Anfragen insgesamt: 1'139

Kurzarbeit (Stand: 01.04.2020, 08.00 Uhr)

  • bewilligte Gesuche: 653
  • Anzahl betroffene Personen: 5'059

Zusätzliche Informationen

Amt für Gesundheit

Kasernenstrasse 17
9102 Herisau
T: +41 71 353 65 92
F: +41 71 353 68 54

Mentale Gesundheit und Fitness in der Krise

Situation im öffentlichen Verkehr