Projekt Rollentausch

Die Idee für ein Experiment

Beim “Rollentausch“ handelte es sich um ein Projekt im Rahmen der Kampagne “Dann ist ein Mann ein Mann - Der Mann im Spannungsfeld von Arbeit, Familie und Mannsein“. Das Projekt Rollentausch war ein gemeinsames Projekt von ForumMann, dem Kanton Appenzell Ausserrhoden und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau EBG.

 

Das Projekt verfolgte das Ziel, Männer und Frauen allein und als Paar sowie Unternehmen mit den Themen Chancengleichheit zwischen Mann und Frau und Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren, zu Diskussionen anzuregen und wenn möglich für konkrete, möglichst nachhaltige Schritte zu gewinnen.

 

Wie der Name des Projekts schon ausdrückt, war ein Ziel, dass Mann und Frau für ein paar Tage ihre Rollen tauschen würden, der Tausch der geldverdienenden, ernährenden Rolle - meist vom Mann wahrgenommen - mit der familienbetreuenden Rolle - meist von der Frau wahrgenommen.

Fazit: Die Rollen werden (noch) nicht getauscht

Trotz zahlreicher Kontakte mit Paaren und Firmen und vielen interessanten, ausführlichen Gesprächen konnte schlussendlich die angestrebte Zahl von Paaren und Firmen für die konkrete Umsetzung nicht erreicht werden. Die Rollen werden also vorerst nicht getauscht. Die Zeit war noch nicht reif.

 

Wir wurden darin bestärkt, weitere Schritte hin zu Chancengleichheit zwischen Mann und Frau sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und mit zu gestalten. Dazu wollen wir vermehrt auch mit Erfolgsgeschichten arbeiten, um bei den Menschen alternative Modelle attraktiv zu beschreiben.

 

Wir danken allen beteiligten Firmen und Paaren sowie allen weiteren Personen, die bei diesem Projekt mitgeholfen haben, herzlich für ihr Engagement.

 

 

Projektteam Rollentausch:

 

Isabelle Dubois

  Cornel Rimle

  Christian Hofmänner


Das Projekt Rollentausch war ein gemeinsames Projekt von ForumMann, dem Kanton Appenzell Ausserrhoden und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau EBG

Warum es Sinn macht, in eine andere Rolle zu schlüpfen

Eine andere Rolle verändert den Blickwinkel und bringt so neue Erkenntnisse. Durch die bewusste Beteiligung des Mannes an der Familienarbeit wird die Wertschätzung für die Familienarbeit und das Verständnis für den Rahmen der Partnerin erhöht. Der Mann erhält Gelegenheit, seine Beziehung zu den Kindern im Alltag zu gestalten.

 

Die Frau ihrerseits gibt bewusst Familienarbeit ab und überträgt dem Mann einen Teil der Verantwortung. Die Familienarbeit wird so ein gemeinsames Projekt mit einer gemeinsamen Basis. Durch einen beruflichen Wiedereinstieg oder eine Erhöhung eines Pensums der Frau bekommt der berufliche Aspekt mehr Raum. Das Verständnis für die beruflichen Belange des Partners wächst.

 

Die Balance zwischen Familie und Beruf wird so zur gemeinsamen Aufgabe. Dass beide in beiden Bereichen tätig sind, erleichtert diese Aufgabe wesentlich. Diskussionen werden vermehrt mit Verständnis und gegenseitiger Wertschätzung geführt. Chancengleichheit und Vereinbarkeit sind so auf einem guten Weg.

Angebot und Nachfrage beim Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

Das Angebot von Unternehmen und die Nachfrage von Paaren bestimmen die konkrete Umsetzung von Vereinbarkeit. Grossen Einfluss haben auch äussere Faktoren, welche in nachfolgender Abbildung als gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Rahmen gezeigt wird.

Für das Projekt “Rollentausch“ haben sich Angebot und Nachfrage nicht so getroffen wie gewünscht. So gibt es bei Männern, Frauen und Unternehmen aktuell noch einiges Potenzial für das Spiel von Angebot und Nachfrage mit Win-Win-Charakter.

Warum das Projekt nicht zustande kam

Trotz zahlreicher Kontakte mit Paaren und Firmen und vielen interessanten, ausführlichen Gesprächen konnte schlussendlich die angestrebte Zahl von Paaren (15) und Firmen (7) nicht erreicht werden.

Gründe aus Sicht der Firmen

Der “Rollentausch“ war trotz positiver Signale im Vorfeld des Projekts insgesamt zu wenig attraktiv für die Firmen. Sie haben zu wenig Mehrwert darin gesehen.

  • Die Mehrzahl der Firmen haben aktuell andere Sorgen und Prioritäten. Beispiele: Kostendruck gene­rell, Konkurrenzfähigkeit der Produkte, Währungsschwankungen. Dass diese Themen priorisiert bzw. dem Thema der Vereinbarkeit vorgezogen werden, ist immer wieder feststellbar.
  • Im wirtschaftlichen Umfeld ist die Vereinbarkeitsthematik noch wenig etabliert.
  • Firmen beschäftigen tendenziell lieber Angestellte mit hohen Stellenprozenten.
  • Für einige Firmen ist klar, dass die Initiative für ein verändertes Arbeitsmodell im Allgemeinen und für den “Rollentausch“ im Besonderen vom Arbeitnehmer kommen muss.
  • Wichtige Arbeitsprozesse einiger Betriebe lassen offenbar ein solches Projekt kaum zu.




Gründe aus Sicht der Paare

  • Viele Paare haben bereits eine Lösung für sich gefunden und haben sich entsprechend organisiert. Das hat bei den meisten viel Energie gekostet.
  • Die aktuelle Situation ist für viele nicht optimal, aber bequem und garantiert einen meist guten Lebens­standard. Männer leben nicht schlecht mit einem einseitigen Modell. Frauen haben sich ihrerseits recht gut arrangiert. Paare im klassischen Modell (traditionell-bürgerlich bzw. modernisiert bürgerlich, wo der Mann 100% und die Frau nicht oder Teilzeit arbeitet) fehlt so oft der Veränderungswille.
  • Der “Rollentausch“ war aus obigen Gründen insgesamt zu wenig attraktiv für die Paare.
  • Das Verhältnis zum Arbeitgeber mochten viele Männer nicht strapazieren.
  • Für nicht wenige Paare stellt sich die Frage nach einem “Rollentausch“ gar nicht, weil Frau und Mann zur Sicherung des Einkommens bereits zu einem hohen Anteil arbeitstätig sind.

Wie auf das Projekt reagiert wurde

Firmen

  • Das Projekt wurde grundsätzlich positiv aufgenommen.
  • Firmen sind zum Teil schon mehrmals mit dem Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" konfrontiert worden. Das Thema hat sich daher etwas abgenutzt.
  • Mit 18 Firmen konnte ein Gespräch vereinbart werden. Wo ein solches Gespräch stattfand, war der Empfang sehr freundlich.
  • Die Themen wurden bewusst in den Kontext der gesamten unternehmerischen Tätigkeit gestellt. So konnte das Projekt mit den Verantwortlichen gut und konstruktiv disku­tiert werden.

Paare

  • Das Projekt " Rollentausch" wurde grundsätzlich sehr positiv aufgenommen. Es zeigte sich, dass das Thema "Ver­einbarkeit von Beruf und Familie" bei Paaren mit Kindern ein Dauerbrenner ist. Jede und jeder hat dazu eine Meinung und die Diskussion kam schnell in Fahrt.
  • Zahlreiche Gespräche waren sehr offen und dementsprechend persönlich. Die Schilderung unterschiedli­cher Lebenssituationen, verwirklichter und geplatzter Träume, positiver Wendungen und Enttäu­schungen haben uns berührt.

Fazit Firmen

Traditionell und Ad-Hoc-Familienfreundlich

Die Verbreitung von flexiblen Arbeitszeitmodellen bei Firmen im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist ins­gesamt noch bescheiden. Dies hat mit einer traditionellen Haltung zu tun, aber auch mit der Tatsache, dass es noch viele kleinere, gewerbliche Betriebe gibt und doch eher wenige grössere Betriebe.
Flexible Arbeitszeitmodelle oder die Auseinandersetzung mit dem Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" sind in den Firmenkulturen demzufolge wenig verankert bzw. in den Firmen nicht institutionali­siert. Die Unternehmen bezeichnen sich selbst aber als "familienfreundlich" und entsprechend flexibel. Das ist nicht per se ein Widerspruch, denn die Unternehmen sind Mitarbeitenden gegenüber durchaus flexibel und sozusagen ad-hoc-familienfreundlich. Gibt es begründete Anliegen der Mitarbeitenden, so ist oftmals pragmatisch, unbürokratisch und schnell eine Lösung möglich. 

 
Firmeninhaber und Geschäftsleitung als Vorbildfunktion

Diese Personen haben erwiesenermassen eine Vorbildfunktion. Heute äussert sich dies in meist hoher Arbeitspräsenz, was oftmals mit Pensen über 100% verbunden ist.

Dort wo Kadermitarbeiter selbst Väter sind und Teilzeit arbeiten, wird auf andere Weise eine Vorbildunk­tion wahrgenommen. Dies kann die Firmenkultur beeinflussen. Solche Modelle haben wir mit dem "Rol­lentausch" in Einzelfällen angetroffen


Eigeninitiative der Arbeitnehmer ist gefragt

Praktisch überall wurde von den Firmen betont, dass die Eigeninitiative der Arbeitnehmer ein wichtiger Schlüssel zu flexiblen Arbeitszeitmodellen ist.


Firmen reagieren statt dass sie agieren

Märkte und Gesellschaft verändern sich. Nicht wenige der von den Firmen geäusserten Hauptsorgen betreffen direkt oder indirekt das Personal. Einer Mehrzahl der Firmen ist dies zwar bewusst, trotzdem reagieren die Unternehmen eher als dass sie agieren. Das führt dazu, dass spezialisierte Fach­kräfte viel Spielraum haben, ihre Anstellungs- und Arbeitszeitbedingen durchzusetzen. Die Möglichkeiten des übrigen Personals bleiben daneben eher bescheiden.

Einige Firmen erkennen, dass ein Konzept über den Einsatz von flexiblen Arbeitszeitmodellen dazu bei­tragen kann, vermehrt zu agieren. Dies setzt allerdings eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema voraus, wo die Chancen und Gefahren transparent und mittel- langfristig aufgezeigt werden. Teil­zeitmänner, Beförderung von Frauen in Kaderpositionen und besseres Selbstmarketing der Firmen sind mögliche Chancen.

Fazit Paare

Viele Paare sind im Dialog, oftmals noch nicht egalitär

Die Themen Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden mittlerweile bei vielen Paaren diskutiert. Es finden ein Austausch und ein Abwägen von Lösungsoptionen statt.

Allerdings starten Mann und Frau nicht vom gleichen Punkt in die Diskussion. Es ist so von Anfang an nicht wirklich offen, wer wie viel seiner Zeit in Beruf und Familie einbringt. Vieles wird als gegeben vor­ausgesetzt oder hingenommen. Die Fragen nach dem “Warum?“ sind vielfältig. Eine vertiefte Diskussion mit allen Optionen scheitert vielfach daran, dass sich die Paare nicht tatsächlich auf Augenhöhe begegnen. Das hat nicht mit mangelndem Re­spekt oder mangelnder Wertschätzung zu tun, sondern mit der gesellschaftlichen und finanziellen Eigen­ständigkeit der Personen, insbesondere der Frau. Ein weiterer Grund sind feste Normen, die sich in den Köpfen halten.

 

Mütter sind nach Geburt von Kindern schnell wieder erwerbstätig

Die Statistik [1] und die Resultate vom “Rollentausch“ stützen diese Aussage übereinstimmend.

Auf den ersten Blick präsentiert sich eine positive, ermutigende Situation. Frauen sind vielfach, wenn auch meist mit kleinen Anteilen, schon bald wieder erwerbstätig. Solange aber die Kinder noch nicht selbständig sind, bleiben für die Frau oft nur die “beruflichen Brosamen“ neben dem Mann.

Für die Paare – interessanterweise auch für viele jüngere Paare - ist es immer noch klar, dass die Frau zu Hause bleibt und so beruflich zurücksteckt. Die Frau sieht sich oftmals in ihrer Rolle als Mutter dazu be­stimmt. Und es ist “wie klar“, dass der Mann weiter arbeitet. In diesem Sinne ist auch in unserem Kanton eine Retraditionalisierung junger Eltern feststellbar.

 

Der Mann im Widerspruch

Der Cartoon bringt das Dilemma der Männer auf den Punkt. Es heisst: Ja, aber!

Neun von zehn Männern möchten gemäss einer Studie [2] im Kanton St. Gallen im Jahr 2010 gerne in flexib­len Arbeitsmodellen arbeiten. Die damit verbundenen Erfolgsgeschichten sind ermutigend und positiv.

In der konkreten Umsetzung sieht es anders aus. Männer arbeiten heute zu 85.7%[3] Vollzeit, Väter mit Part­nerin gemäss Statistik [4]je nach Alter der Kinder zu 88% oder mehr.

Wo tatsächlich im Teilzeitpensum gearbeitet wird, sind es meist Pensen ab 80%, seltener ab 70%. Weiter gehen die wenigsten Väter. Eine egalitäre Aufteilung zwischen Vater und Mutter haben wir erfreulicher­weise einmal angetroffen. Welches sind die Gründe für den Widerspruch zwischen Wunsch und Umset­zung bei den Vätern? Die Angst vor finanziellen Einbussen und eingeschränktem beruflichen Aufstieg ist meist gross. Auch das Gefühl, nicht mehr richtig dazu zu gehören, ist von Bedeutung. Zudem erfährt der Mann durch einen hohen Anteil Familienarbeit (30%-50%) aus seiner Sicht zu wenig Wertschätzung vom Umfeld oder der Gesellschaft.

Viele Männer sehen sich, zumindest im Unterbewusstsein, immer noch als der Ernährer der Familie. Das verträgt sich schlecht mit einem hohen Anteil an Teilzeitarbeit oder gar einer egalitären Lösung.

Der Mann nimmt so eine grosse Chance, die Vater-Kind-Beziehung auf ein anderes Niveau zu stellen, nicht vollumfänglich wahr. In Anbetracht der zahlreichen Trennungen und Scheidungen ist dies aus Vätersicht schade. Würden Männer diese Chance schon während der Ehe bzw. Partnerschaft erkennen, wäre die Gefahr kleiner, dass sie bei einer Trennung zu Zahlvätern werden.

Wenn beide Elternteile arbeiten und zur Familienarbeit beitragen braucht dies zwangsläufig eine gute Organisation. Wir haben festgestellt, dass teilzeitarbeitende Männer teilweise dazu neigen, die Familien­situation zu managen statt wirklich zu leben.


Die Frau im Widerspruch

Frauen in der Schweiz sind in der Regel gut bis sehr gut ausgebildet. Sie sind, bevor Kinder auf die Welt kommen, meist mit hohem Anteil berufstätig. Sie sind nach der Ausbildung länger im Beruf, weil sie heute beim ersten Kind älter sind als früher. Die meisten haben sich im Berufsleben etabliert. Die er­langte Eigenständigkeit wird von den Frauen aber noch zu wenig genutzt, um mit dem Partner eine aus­gewogene Berufs-Familien-Lösung mit Sicht auf die ganze Partnerschaftszeit zu entwerfen. Paare tendie­ren daher zum Rollenbild, bei dem der Mann der “Ernährer“ und die Frau als „die Bezugsperson zum Kind“ gilt.

Dies haben die Interviews ebenfalls gezeigt: Frauen schicken sich nach der Geburt von Kindern vielfach in ihre “angestammte“ Rolle,  oft sogar gerne. Dies hat auch hier mit den traditionellen gesellschaftlichen Werten und Normen und dem dadurch entstehenden Druck auf die Frauen zu tun. Das ist dann erfreulich und positiv, wenn eine Diskussion über eine faire, ausgewogene Rollenaufteilung mit dem Partner statt­gefunden hat Doch manchmal tun sich Frauen aus der Hausfrauen- und Mutterrolle heraus schwer, Familien-Verantwortlichkeiten vollumfänglich und vertrauensvoll an den Mann abzugeben und zementie­ren dadurch das traditionelle Ernährermodell zusätzlich.


Kontroverse Haltung gegenüber familienergänzender Betreuung

Wir waren überrascht, bei wie vielen Paaren wir Vorbehalte und Widerstand gegenüber familienergän­zender Betreuung angetroffen haben. Andererseits gab es dazu auch viel positive Reaktionen. Die Mei­nungen, wie viel familienergänzenden Betreuung denn für ein Kind “erträglich“ bzw. “förderlich“ sei, gin­gen weit auseinander. Extrempositionen wie “Wer Kinder auf die Welt stellt, soll sich auch selbst um sie kümmern“ oder “Drittbetreuung tut unserem Kind nicht gut“ stehen in krassem Gegensatz zu “Die Kin­dekrippe ergänzt unsere eigene Betreuung ideal“ oder “Verschiedene vertrauensvolle Bezugspunkte sind für die Entwicklung unseres Kindes wichtig“.


Unterschiedliche Möglichkeiten und Motive für die Wahl eines Familienmodells

Durch die verschiedenen Gespräche mit den beteiligten Firmen, Paaren und diversen Organisationen haben wir den Eindruck gewonnen , dass Paare  aufgrund ihrer Werthaltung, ihrer finanziellen Situation, ihrem Umfeld, ihrer Arbeitssituation und anderer Kriterien unterschiedliche Möglichkeiten und Motivati­onen für die Wahl ihres ganz persönlichen Familienmodells entwickeln.

Quellennachweis

[1] Quelle: Erwerbssituation von Müttern mit Partnern 2013; Bundesamt für Statistik BFS
[2] Quelle: Was Männer wollen! - Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben; Pro Famila Schweiz, im Auftrag des Departements des Innern des Kantons St. Gallen
[3] Quelle: Beschäftigungsgrad 1991-2013; Bundesamt für Statistik BFS
[4] Quelle: Erwerbssituation von Vätern mit Partnerin 2013; Bundesamt für Statistik BFS

Abteilung Chancengleichheit

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