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Zwischen Aufbruch und Umbruch: Hotels mit KI, Stiftungsstandort und der Blick nach Amerika.

Liebe Leserinnen und Leser

Das Auf und Ab an den Weltmärkten sowie die geopolitischen Spannungen bremsen weiterhin die Ostschweizer Wirtschaft. Besonders betroffen sind energieintensive und exportorientierte Unternehmen. Die Binnennachfrage und die Bauwirtschaft wirken zwar stabilisierend, ein breiter Wirtschaftsaufschwung lässt jedoch weiter auf sich warten.

Top-Themen in der aktuellen Ausgabe sind: 

  • KI im Hotel für mehr Effizienz und ein besseres Gästeerlebnis
  • Appenzell Ausserrhoden als persönlichster Stiftungsstandort der Schweiz
  • Rückblick auf die jüngste «Beste Köpfe»-Veranstaltung

Wir setzen uns für Ihre Anliegen rund um Unternehmertum, Standortattraktivität usw. ein. Teilen Sie uns diese mit.

Mehr Effizienz und ein besseres Gästeerlebnis in Hotels mit KI

Mehr Effizienz und ein besseres Gästeerlebnis in Hotels mit KI

Wie können Künstliche Intelligenz und digitale Services im Hotelalltag eingesetzt werden, damit sie für Betriebe einen echten Mehrwert schaffen? Und das noch verständlich, praxisnah und wirtschaftlich sinnvoll?

Der Verein «Digital Hotels Ostschweiz» verfolgt das Ziel, Hotelbetriebe bei der Nutzung neuer Technologien zu unterstützen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Anwendungsfelder für KI und Digitalisierung aufzuzeigen. Dabei stehen Lösungen im Fokus, die den Arbeitsalltag erleichtern, Prozesse optimieren und die Gästeerfahrung verbessern

Am 26. Mai 2026 wurde in Arbon der Verein Digital Hotels Ostschweiz gegründet. Damit ist aus einer Projektidee eine konkrete Trägerorganisation entstanden, die gemeinsam mit Hotelbetrieben, Tourismusdestinationen, Wirtschaftsförderungen, HotellerieSuisse Ostschweiz und weiteren Partnern die digitale Zukunft der Hotellerie aktiv gestalten will. Das Projekt wird von den O-CH-Kantonen über die Neue Regionalpolitik unterstützt.

Interessierte Hotelbetriebe sind herzlich eingeladen, sich über die Initiative zu informieren und den Austausch mit Branchenkolleginnen und -kollegen zu nutzen.

Informationsanlass

11. August von 09.00 bis 11.00 Uhr ODER von 14.00 bis 16.00 Uhr 

online oder im b_smart hotel Arbon an der Giessereistrasse 6 in Arbon

Anmeldung und Infos
Appenzell Ausserrhoden als persönlichster Stiftungsstandort der Schweiz

Appenzell Ausserrhoden als persönlichster Stiftungsstandort der Schweiz

Mit 20,2 Stiftungen pro 10’000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt der Kanton deutlich über dem Schweizer Schnitt von 15,2. In einem zunehmend dynamischen Umfeld will das AWA dieses Potenzial nun gezielt nutzen und den Standort für Stiftungen klarer und sichtbarer positionieren.

Im Herbst 2025 hat das AWA eine Studierendengruppe der Fachhochschule OST im Rahmen eines Praxisprojekts beauftragt, den Stiftungsstandort Appenzell Ausserrhoden zu analysieren und in der Stiftungslandschaft Schweiz zu positionieren. Gerade eben sind die Arbeiten abgeschlossen und die Resultate der Auftraggeberschaft präsentiert worden. Das AWA ist zuversichtlich, mit den gewonnen Erkenntnissen aus der Arbeit der Studierendengruppe die Basis für den persönlichsten Stiftungsstandort der Schweiz schaffen zu können. Im Spätsommer 2026 werden gemeinsam mit weiteren Partnern aus dem Stiftungsumfeld erste Massnahmen umgesetzt.

Wird der amerikanische Traum zum globalen Alptraum?

Diese provokante Frage stand im Zentrum des diesjährigen «Beste Köpfe» im Casino Herisau. Rund 160 Gäste haben eindrücklich erfahren, wie die US-amerikanische Innen- und Wirtschaftspolitik die transatlantischen Beziehungen und damit auch unsere Region unter Druck setzt.

Claudia Franziska Brühwiler, Professorin an der Universität St. Gallen und ausgewiesene Amerika-Kennerin, hat in ihrem Impulsreferat klar benannt, was viele spüren: Die USA agieren erratischer denn je und das Fundament des amerikanischen Traums - das Streben nach Eigentum, sozialem Aufstieg und Selbstbestimmung - gerät ins Wanken. Mit Folgen für Europa und die ganze Welt.

Im Podiumsgespräch haben Patrick Grüninger (CEO Metrohm Gruppe) und Uriel Inauen (VRP VC999 Verpackungssysteme AG) aus erster Hand geschildert, wie sie mit diesen Herausforderungen im Unternehmensalltag umgehen. Nach der Begrüssung von Regierungsrat Dölf Biasotto moderierte Sabine Bianchi den Anlass.

Es war ein eindrücklicher Abend, der die grosse Teilnehmerzahl zum Nachdenken anregte und zum Handeln aufrief.