Inhalt

Lebensmittel

Die Lebensmittelsicherheit ist im Kanton gewährleistet. Die bisherigen Proben bei Lebensmitteln haben keine Überschreitungen bestehender Höchstwerte ergeben. Die Behörden führen weiterhin risikobasierte Kontrollen durch.

Über kontaminierte Böden und kontaminiertes Wasser können PFAS in Lebensmittel gelangen. Zum Schutz der Gesundheit hat der Bund Höchstwerte in Lebensmitteln festgelegt. Diese lehnen sich an die EU-Gesetzgebung an. Sie gelten seit Anfang 2024 für Fleisch, Eier und Fisch.

Für Milch ist zurzeit kein Höchstwert festgelegt. Ergeben Proben eine Überschreitung des EU-Richtwertes, wird den Betrieben empfohlen, vertiefte Abklärungen zur PFAS-Quelle zu machen. Der Kanton stellt ein entsprechendes Angebot zur Verfügung.

Schweizweite Untersuchung tierischer Lebensmittel

Der Verband der Kantonschemiker der Schweiz (VKCS) führte im Jahr 2025 eine Schweiz weite Kampagne mit Untersuchungen von Fleisch, Fisch und Eiern durch. Die Resultate wurden am 17.11.2025 veröffentlicht. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden beteiligt sich auch an der Kampagne. In den 9 untersuchten Proben wurden die Höchstwerte für PFAS eingehalten. Die Kantonschemiker schliessen daraus, dass in der Schweiz kein generelles, flächendeckendes Problem in Bezug auf die Einhaltung der PFAS-Höchstwerte vorliegt. Aufgrund lokaler PFAS-Belastungen ist aber zukünftig mit gewissen Höchstwertüberschreitungen in Lebensmitteln zu rechnen.

Zusätzliche Informationen

Kontaktstelle PFAS- Gesamtkoordination:

Departement Gesundheit und Soziales

Kasernenstrasse 17
9102 Herisau
T: +41 71 353 65 92