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Auswirkungen Gesundheit
PFAS können hauptsächlich über Lebensmittel in den menschlichen Körper gelangen und sich dort anreichern.
Nach aktuellem Wissensstand entsteht durch den Konsum einzelner Lebensmittel, die PFAS enthalten, keine unmittelbare Gesundheitsgefahr. Mit der Festlegung von Höchstwerten für Lebensmittel verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Belastung der Bevölkerung mit PFAS möglichst tief zu halten. Mit einer vielseitigen, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung können Konsumentinnen und Konsumenten das Risiko für die Aufnahme von PFAS senken
Werden PFAS langjährig über die Nahrung aufgenommen, kann das negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben. Risikobewertungen der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kommen zum Schluss, dass ein Zusammenhang zwischen den PFAS-Gehalten im Blut von Menschen und einer verminderten Konzentration von Abwehrstoffen (Antikörper) nach einer Impfung besteht. Impfungen können damit weniger wirksam sein. Hohe PFAS-Gehalte im Blut können weitere negative Auswirkungen haben, beispielsweise auf die Leber, die Cholesterinwerte oder auf das Geburtsgewicht. Gewisse Stoffe werden auch mit einem erhöhten Risiko für Nieren- oder Hodenkrebs in Verbindung gebracht.