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Erklärung PFAS

Bei per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) handelt es sich um eine Gruppe von mehreren tausend industriell hergestellten Chemikalien. Seit den 1970er-Jahren werden sie in grossem Umfang eingesetzt. Viele PFAS sind fett-, schmutz- und wasserabweisend sowie thermisch und chemisch äusserst stabil. Diese Stoffeigenschaften sind vorteilhaft und nützlich in einer Vielzahl an Produkten und Prozessen.

PFAS sind in der Umwelt nahezu nicht abbaubar und werden daher auch als «Ewigkeitschemikalien» bezeichnet. Sie stellen ein Risiko für die Gesundheit und die Umwelt dar.

Im Vordergrund steht die Perfluoroctansulfonsäure (PFOS). Sie kann sich über die Nahrungskette in Organismen anreichern und ist weit verbreitet. In der Ostschweiz geht man davon aus, dass PFOS überwiegend über den Austrag von kontaminiertem Klärschlamm auf landwirtschaftliche Böden ausgebracht wurde und sich abgelagert hat. Die Verwendung von PFOS in Produkten ist in der Schweiz seit dem Jahr 2011 weitestgehend verboten.

 

Zusätzliche Informationen

Kontaktstelle PFAS- Gesamtkoordination:

Departement Gesundheit und Soziales

Kasernenstrasse 17
9102 Herisau
T: +41 71 353 65 92