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Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2026/2027

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2026/2027 erlassen. Die Ausserrhoder Hochwildjagd beginnt am 1. September 2026, die Niederwildjagd am 1. Juli 2026. Der Jagdplan 2026/2027 sieht den Abschuss von 594 Rehen, 71 Hirschen und 11 Gämsen vor.

Die Ausserrhoder Hochjagd auf Rothirsche und Gämsen dauert vom 1.- 19. September 2026. Die zweite Jagdperiode auf Rotwild ist vom 9. November - 5. Dezember 2026 vorgesehen. Die Niederjagd auf Rehe beginnt am 7. September und endet am 7. November 2026. Für den Dachs, den Fuchs und das Wildschwein ist die Jagdzeit vom 1. Juli 2026 bis max. 28. Februar 2027 festgelegt.

Der Rehbestand ist gesund und leicht ansteigend. Die Abschussplanung für das Rehwild bleibt deshalb praktisch gleich wie im Vorjahr. Folgende Abschusszahlen wurden festgelegt: Im Jagdbezirk Hinterland 330 Rehe, im Jagdbezirk Mittelland 153 Rehe und im Jagdbezirk Vorderland 111 Rehe.

Der Gamsbestand ist auf tiefem Niveau stabil. Der Abschussplan sieht hier eine Schonung im Hinterland sowie eine Stabilisierung der Gamsbestände im Mittel- und im Vorderland vor. Die Abschusszahlen beim Gamswild bewegen sich mit 11 Gämsen im gesamten Kantonsgebiet leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Der Rotwildbestand im gemeinsamen Lebensraum der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen ist unvermindert hoch. Seit 2016 koordinieren die Jagdverwaltungen der drei Kantone die Bestandeserhebungen und die Jagdplanung für das Rotwild im gemeinsamen Wildraum. Die Abschussvorgaben werden für Appenzell Ausserrhoden wie im Vorjahr angesetzt. Im ganzen Kanton sind mindestens 71 Stück Rotwild zum Abschuss freigegeben, davon maximal dreizehn adulte männliche Hirsche (Stiere oder Spiesser).

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