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Kantonspolizei startet Projekt zur Organisationsentwicklung

Mit einem Kickoff am Donnerstag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein Organisationsentwicklungsprojekt lanciert. Ziel ist es, Strukturen, Abläufe und Prozesse zu überprüfen und anzupassen, damit das Korps für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt ist.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden soll fit für die Zukunft gemacht werden. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, langjährige Strukturen zu analysieren und optimieren", sagt Katrin Alder, Regierungsrätin und Vorsteherin des Departements Inneres und Sicherheit. Grundlage für das Organisationsentwicklungsprojekt bildet eine externe Analyse. Diese wurde im vergangenen Jahr unter Leitung des Departements Inneres und Sicherheit durchgeführt. Die Analyse zeigt ein differenziertes Bild: Die Kantonspolizei funktioniert im Einsatz sehr gut. Das Korps verfügt über kompetentes und motiviertes Personal. Gleichzeitig werden Stimmung und Zufriedenheit innerhalb des Korps als eher tief eingeschätzt und Möglichkeiten eines optimierten Einsatzes der bestehenden Ressourcen geortet.

Der Regierungsrat und das Polizeikommando nehmen diese Erkenntnisse ernst. Die Polizistinnen und Polizisten erfüllen täglich ihre anspruchsvollen Aufgaben mit grossem Engagement. Sie sind dabei wachsenden Belastungen ausgesetzt. Die allgemeine Sicherheitslage verändert sich, gesellschaftliche Spannungen nehmen zu, der Cyberraum ist zusätzlich zu beachten und die Gewaltbereitschaft auch gegenüber der Polizei steigt. Das Korps wird zudem häufiger und oft kurzfristig für interkantonale Einsätze aufgeboten, etwa bei Demonstrationen oder Grossanlässen. Das führt im Dienstplan zu nicht planbaren Umstellungen.

Mitarbeitende auf allen Stufen einbezogen

Das regierungsrätliche Projekt steht unter der Führung des Departements Inneres und Sicherheit. Mitarbeitende aller Stufen werden aktiv einbezogen. Im Zentrum stehen Fragen zur Struktur, zu den Abläufen und zu den Prozessen. Ziel ist es, das Korps zukunftsfähig aufzustellen.

Um dem Projekt nicht vorzugreifen, wurde bewusst auf die Nachbesetzung des in Pension gehenden stellvertretenden Polizeikommandanten verzichtet. Die freiwerdenden Ressourcen wurden direkt der Basis zugeteilt. Die neue Stellvertretung wurde intern aus den bestehenden Offizieren ernannt.

Zusätzliche Informationen

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