Kulturgüter wie historische Objekte, Archive oder Sammlungen sind ein wichtiger Teil der Geschichte und Identität des Kantons. Bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Notlagen und unvorhergesehene Ereignisse wie Brände, Wassereinbrüche und Vandalenakte stellen eine Gefahr für diese Kulturgüter dar.
Um in solchen Situationen die Kulturgüter besser zu schützen, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) eine Vorlage für Notfallpläne veröffentlicht und stellt diese den Kantonen zur Verfügung. Der Zivilschutz Appenzell Ausserrhoden setzt diese Vorlage bereits ein und unterstützt die interessierten Museen im Kanton bei der Umsetzung des Notfallplans; erstmals nun im Appenzeller Volkskunde-Museum Stein, im Museum Gais und im Museum Henry Dunant in Heiden.
Unter anderem bestimmt der Notfallplan, welche Güter Priorität haben, und verdeutlicht Rollen und Verantwortlichkeiten. Dank dem Notfallplan können die Museen Ereignisse effizient bewältigen und die Kulturgüter wirksam vor Folgeschäden bewahren.