Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhodern und die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden haben im Mai 2026 darüber informiert, dass die beiden Appenzeller Kantone an der OLMA 2028 gemeinsam Ehrengäste sein werden. Für die Durchführung des Anlasses haben die beiden Regierungen ein Kostendach von maximal 1,5 Mio. Franken beschlossen, wobei die Kosten im Verhältnis 60 % (Appenzell Ausserrhoden) zu 40 % (Appenzell Innerrhoden) getragen werden. Der Anlass soll in beiden Kantonen über den Lotteriefonds finanziert werden.
Aufgrund der Höhe der Ausgabe ist in Appenzell Ausserrhodern die Zustimmung des Kantonsrates erforderlich. Der Regierungsrat hat nun die Vorlage für den entsprechenden Verpflichtungskredit über maximal 900'000 Franken an den Kantonsrat überwiesen.
Im Co-Präsidium des Organisationskomitees beider Appenzeller Kantone für den Gastauftritt an der OLMA 2028 kommt es zu einem Wechsel. Christof Chapuis ist neuer Co-Präsident (Co-Projektleiter) als Vertreter von Appenzell Ausserrhoden. Chapuis ist Präsident des Gewerbeverbands und bereits Mitglied des Organisationskomitees. Mit seiner Führungserfahrung und seiner breiten Vernetzung bringt der Speicherer ideale Voraussetzungen für die neue Aufgabe mit.
Chapuis folgt auf Pascale Sigg-Bischof. Die Teufnerin begründet ihren Rücktritt damit, dass sie das für die Aufgabe erforderliche Engagement aufgrund anderer persönlicher und beruflicher Verpflichtungen künftig nicht mehr im gewünschten Umfang leisten kann. Der Regierungsrat dankt Pascale Sigg-Bischof für ihren bisherigen grossen Einsatz und ihre wertvolle Arbeit.