Im Rahmen einer periodischen Überprüfung wurde der kantonale Waldplan an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ein Schwerpunkt der Überarbeitung des kantonalen Waldplans und der dazugehörenden Waldfunktionenkarte ist das Thema Erholungswald. Zudem werden die Themenschwerpunkte Waldflächenentwicklung und die Anpassung des Waldes an den Klimawandel konkretisiert. Neu enthält der kantonale Waldplan zudem auch ein Themenblatt zu Ruhestätten im Wald.
In Koordination zum kantonalen Wald wurde auch das Kapitel Wald (L.3) des kantonalen Richtplans angepasst. Im Zentrum standen die Klärung der Schnittstelle zwischen kantonalem Waldplan und kantonalem Richtplan. Im Wesentlichen wurden die Abstimmungsanweisungen zur räumlichen Koordination präzisiert. Insbesondere sind die im Waldplan festgelegten Vorrangfunktionen des Waldes bei raumwirksamen Tätigkeiten zu berücksichtigen. Gemeinden können zudem beantragen, dass in bestimmten Gebieten feste Waldgrenzen eingeführt werden, um eine Zunahme der Waldfläche zu verhindern.
Der Regierungsrat hat den überarbeiteten kantonalen Waldplan genehmigt und per 1. Mai 2026 in Kraft gesetzt. Die Richtplananpassung wurde zur Genehmigung beim eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eingereicht.