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Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden gemeinsam als Ehrengäste an der OLMA 2028

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden und die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden haben beschlossen, die Einladung des Kantons St. Gallen für die Teilnahme der beiden Appenzeller Kantone als Ehrengäste an der OLMA 2028 anzunehmen. Damit soll 22 Jahre nach dem erfolgreichen Auftritt wieder ein gemeinsamer Kantonsauftritt erfolgen.

Im Jahre 2006 begeisterten Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden als Gastkantone gemeinsam das Publikum an der OLMA. 22 Jahre später sollen die beiden Appenzeller Kantone erneut Ehrengäste sein: Der Ausserrhoder Regierungsrat und die Innerrhoder Standeskommission haben die entsprechende Einladung des Kantons St. Gallen angenommen.

Die Teilnahme als Ehrengäste beinhaltet die Gestaltung eines vielfältigen Programms während der elftägigen Messe. So wird das Rahmenprogramm am Eröffnungstag gestaltet, der Ehrengasttag mit einem folkloristischen Umzug von der Innenstadt zum Messegelände organisiert und die grosse Sonderschau umgesetzt. Der Ehrengast präsentiert sich damit den Messebesuchenden in einer von ihm gewählten Form. Auch mitgestaltet wird die Tierausstellung im Stall.

Die OLMA geniesst in der ganzen Schweiz einen hohen Stellenwert, nicht nur im Appenzellerland und der angrenzenden Regionen. Die Regierungen der beiden Kantone sind überzeugt, dass die bestehenden Verbindungen zu Stadt und Kanton St. Gallen durch die Teilnahme an der OLMA 2028 weiter gestärkt werden können. Ziel ist ein authentischer aber zugleich überraschender Auftritt, der Land und Leute präsentiert. Der OLMA-Auftritt wird auch das gemeinsame Wir-Gefühl stärken. Er soll Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder ebenso wie Innerrhoderinnen und Innerrhoder mit Stolz erfüllen und die Messe als verbindende Plattform erlebbar machen.

Für die Durchführung des Anlasses haben die beiden Regierungen ein Kostendach von maximal 1,5 Mio. Franken beschlossen, wobei die Kosten im Verhältnis 60 % (Appenzell Ausserrhoden) zu 40 % (Appenzell Innerrhoden) getragen werden. Der Anlass soll in beiden Kantonen über den Lotteriefonds finanziert werden. Aufgrund der Höhe der Ausgabe ist in Appenzell Ausserrhoden die Zustimmung des Kantonsrates erforderlich. Im Kanton Appenzell Innerrhoden ist die Standeskommission für die Gewährung der finanziellen Mittel aus dem Lotteriefonds zuständig.

Auftrittsorganisation im Milizsystem

Seitens Appenzell Ausserrhoden ist das Departement Bau und Volkswirtschaft von Regierungsrat Dölf Biasotto für den Auftritt verantwortlich. Seitens Appenzell Innerrhoden ist das Land- und Forstwirtschaftsdepartement von Landeshauptmann Stefan Müller zuständig. Wie bei Auftritten der Appenzeller Kantone üblich, erfolgt die Organisation weitgehend im Milizsystem. Als Co-Präsidum konnten Pascale Sigg-Bischof, Teufen, sowie Migg Hehli, Weissbad, gewonnen werden. In einem nächsten Schritt wird ein Grobkonzept erarbeitet, das die Grundlage für die erforderlichen Kreditbeschlüsse bildet.

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