Saubere Luft ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit der Bevölkerung sowie für den Schutz von Umwelt und Natur. Trotz Fortschritten bei der Luftqualität bestehen weiterhin Belastungen durch verschiedene Schadstoffe aus lokalen Quellen. Der revidierte Massnahmenplan zeigt auf, mit welchen Schritten der Kanton die Luftqualität weiter verbessern will.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Reduktion von Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Vorgesehen sind insbesondere Massnahmen im Bereich des Stallbaus sowie der Tierfütterung. Diese sollen dazu beitragen, Ammoniakverluste über die Luft zu verringern und die Belastung von Böden und empfindlichen Ökosystemen zu reduzieren.
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Holzfeuerungen. Mit gezielten Massnahmen sollen die Emissionen von Russ und Feinstaub gesenkt werden. Dazu gehören unter anderem Vorgaben und Empfehlungen für den Betrieb von Holzheizungen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für eine emissionsarme Nutzung.
Die Totalrevision berücksichtigt die technischen Entwicklungen der letzten Jahre sowie neue Erkenntnisse aus dem Umwelt- und Gesundheitsschutz. Gleichzeitig wurden bestehende Massnahmen überprüft, aktualisiert und dem heutigen Bedarf angepasst.
Die öffentliche Vernehmlassung dauert vom 3. Juli bis zum 30. September 2026. Gemeinden, Verbände, politische Parteien sowie weitere interessierte Kreise sind eingeladen, zum Berichtsentwurf Stellung zu nehmen. Die eingegangenen Rückmeldungen werden anschliessend ausgewertet und fliessen in die weitere Bearbeitung des Massnahmenplans ein.
Die Unterlagen sind auf www.ar.ch/vernehmlassungen abrufbar.