Die Buchenstrasse in Herisau ist eine Kantonsstrasse. Sie liegt vollumfänglich in der kommunalen Ortsbildschutzzone und ist auf der Hälfte ihrer Länge mit einer historischen Pflästerung versehen. Die Strasse ist vielgenutzt: Oberstufe Herisau, Berufsschule, Spital und kantonale Verwaltungsliegenschaften sind in unmittelbarer Nähe.
Weil die Strasse im mittleren Abschnitt mit dem historisch wertvollen Ortsbild über kein Trottoir verfügt, bewegen sich viele Fussgänger auf der gepflästerten Fahrbahn. Die Pflästerung weist aber Unebenheiten und kaputte Steine auf, die für den Fuss- und den Veloverkehr störend sind. Bei Regen bilden sich vereinzelt Pfützen, wodurch die Autos beim Durchfahren die Fussgänger anspritzen.
Das kantonale Tiefbauamt im Departement Bau und Volkswirtschaft hat nun eine Spezialfirma mit der Behebung der Schäden beauftragt. Die Arbeiten sind herausfordernd, weil vor Ort laufend neu festgelegt werden muss, bei welchen Steinen eine Sanierungsstelle beginnt und wo sie wieder endet. Denn das Erscheinungsbild der Strasse darf wegen des geschützten Ortsbilds nicht verändert werden.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 50'000 Franken, die zu Lasten des Kantons gehen. Die Arbeiten beginnen in den nächsten Tagen und dauern rund zwei Wochen. Der Verkehr wird dann einspurig mittels Lichtsignalanlage geführt.