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Schulorganisation
Was bedeutet KUBE für die Schulen?
Schulen werden explizit als lernende Organisationen verstanden. Sie nutzen KUBE, um ihre Beurteilungspraxis regelmässig zu reflektieren, verbindliche Absprachen (z.B. Transparenz, Vielfalt der Formen, Zeitpunkte) zu treffen und Unterricht und Beurteilung systematisch weiterzuentwickeln.
Steigt der Aufwand für Lehrpersonen mit KUBE?
Einführungsphasen sind aufwendig. Langfristig können klare Strukturen, fokussierte Instrumente und gemeinsame Absprachen Beurteilung und Dialoge effizienter und nachvollziehbarer machen.
Welche Software leistet Unterstützung?
CMI LehrerOffice wird durch eine neue Software abgelöst, die zeitgleich mit Start der Umsetzung von KUBE im Schuljahr 2028/29 zur Verfügung stehen soll.
Wie erfolgt die Produkt-Wahl der neuen Schulsoftware?
Das eigenständige Projekt NESAR (Neue Schulmanagement-Software für die Volksschule AR), das im Auftrag der Departementsvorsteherin durchgeführt wird, bedarf einer öffentlichen Ausschreibung. Schulpräsidien, Lehrpersonen und Schulleitungen sind in der Projektorganisation eingebunden. Ansprüche, die sich aus KUBE ergeben, werden ebenfalls berücksichtigt.
Welche Fort- und Weiterbildungsangebote stehen zur Verfügung?
Lehrpersonen lernen individuell dazu und wählen im Rahmen ihres Berufsauftrags aus Fort- und Weiterbildungsangeboten aus.
Gezielte Schwerpunktsetzungen erfolgen mittels kantonalen Fortbildungsformaten wie z.B. die MACHBAR. Hinweise auf eine Auswahl an geeigneten ausserkantonalen Möglichkeiten werden im Newsletter "Bildungsradar" publiziert.
Ist KUBE in den aktuellen Schul- und Klassenstrukturen überhaupt umsetzbar?
Kompetenzorientierte Beurteilung ist unabhängig von Schul- und Klassenstrukturen umsetzbar. Schliesslich wird der Lehrplan in 21 Kantonen des föderalen schweizerischen Bildungssystems umgesetzt.
Zentral ist die Entwicklung einer gemeinsamen Beurteilungskultur in einer Schule. Sie baut auf die gemeinsame Verantwortung, klaren Rahmenbedingungen, förderorientierte Beziehungen zu den Lernenden und die Gestaltung eines kontinuierlichen, unterstützenden Lerndialogs.
Können neue Schul- und Klassenstrukturen eingeführt werden?
Grundsätzlich lassen die rechtlichen Grundlagen eine grosse Vielfalt an Formen zu. Das Amt für Volksschule und Sport steht gerne unterstützend zur Verfügung.
Wie werden am Schulfeld Beteiligte informiert?
Je nach Verlaufszeitpunkt des Projekts sind unterschiedliche Informationen geplant. Einerseits werden Bezugsgruppen direkt durch das Amt für Volksschule und Sport informiert. Andererseits erfolgen Informationen via Schulleitung oder Lehrpersonen. Den Schulen wird unterstützendes Informationsmaterial zur Verfügung gestellt.