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Beurteilung im Unterricht

Das Zusammenwirken von Fördern und Bewerten definiert die Unterrichtsgestaltung und beeinflusst die Lernkultur massgeblich. Kompetenzorientiert unterrichten und beurteilen bedingt eine gezielte Lernbegleitung, einen breiten Lerndialog und Leitlinien zur Bewertung von Leistungen. Dabei beeinflussen sich Förderung und Qualifikation gegenseitig fortlaufend. Diese basiert im Wesentlichen auf der Beziehung zwischen der Lehrperson und den Lernenden, dem pädagogischen Umgang der Lehrperson mit den Lernenden und dem didaktischen und methodischen Aufbau des Unterrichts.

Im kompetenzorientierten Unterricht wird vom gewünschten Kompetenzziel her geplant. Lernangebote und Aufgaben sind so gestaltet, dass Lernende aktiv handelnd Kompetenzen aufbauen können. In der Beurteilung der Lernenden liegt der Fokus der Lehrperson darin, effiziente Verfahren zu finden, die einen hohen Erkenntnis- und Förderwert ermöglichen. Beobachtungs- und Kompetenzraster sowie Selbsteinschätzungen der Lernenden erleichtern Diagnostik, Gesprächsführung und Förderplanung.

Kompetenzbeschreibungen (und Kompetenzstufen) bilden die Grundlage für die Formulierung von Lernzielen und Aufgabenstellungen. Aufgaben lösen Lernprozesse aus und bilden in Verbindung mit deren Auswertung die Grundlage für die Förderung, den Kompetenzaufbau und die Bewertung von Leistungen. Sie machen im Wesentlichen sichtbar, was die Lernenden im Unterricht tun und wie sie es tun.

Für Lernende und Lehrperson muss transparent ersichtlich sein, wann Lernziele erreicht sind. Deshalb werden zu jedem Lernziel passende Kriterien festgelegt, anhand derer der Unterricht vorbereitet und die Zielerreichung überprüft wird. Sowohl die Lernziele als auch die Kriterien sind den Lernenden bekannt.

Zusätzliche Informationen

Amt für Volksschule und Sport

Obstmarkt 3
9102 Herisau
T: +41 71 354 71 11